10 unwiderstehliche Argumente für die Auferstehung


Wir können in dieser Sache nicht neutral sein. Entweder ist Jesus von den Toten auferstanden und wir schulden ihm unser Vertrauen und unseren Gehorsam, oder er ist tot und keiner weiteren Erwähnung wert.

Niemand sollte etwas geben auf einen Jesus, der irgendwo in Israel verrottet unter der Erde liegt.

Warum sollten wir überhaupt noch von Jesus sprechen oder über ihn schreiben, wenn die Ereignisse um die Auferstehung nur erfunden sind?

Ist die Auferstehung nur ein Mythos oder eine Legende?

Bibelkritische Wissenschaftler sind seit Langem der Ansicht, dass die Auferstehung ein Mythos sei, den die Jünger Jesu nach seinem Tod erfunden hätten. Sie sagen, die Auferstehung Jesu sei eine Auferstehung im Geiste. Ob Jesus für uns lebendig ist, entscheidet sich dann daran, ob uns seine Worte und sein Verhalten überzeugen. Ein bekannter deutscher Theologe mit Namen Bultmann vertrat die Ansicht, “dass ein Leichnam nicht wieder lebendig werden und aus dem Grabe steigen kann.”

Und so müssen wir als Christen uns dieser Tatsache immer wieder neu bewusst sein. Entweder Jesus ist aus den Toten auferstanden und hat damit seine Göttlichkeit bewiesen, oder er ist es nicht. Aber dann kann er uns auch nicht retten. Wir können dann essen und trinken und so leben, als wäre das Leben hier auf Erden alles, worum es ginge.

Was tun wir also mit dieser “unglaublichen” Geschichte?

Einerseits ist es für jeden unmöglich ohne Gottes Hilfe an die Tatsache der Auferstehung zu glauben. Wir brauchen den Geist Gottes. Auf der anderen Seite, sollten wir uns aber auch mit den logischen Argumenten für die Auferstehung befassen, um stark zu werden in unserem Glauben.

Ich habe hier 10 unwiderstehliche Argumente oder auch Fakten für dich zusammengefasst, die du unbedingt kennen solltest.

1.Das Zeugnis der Geschichte

Kein Ereignis der Geschichte ist besser belegt als die Ereignisse rund um den Tod und die Auferstehung Jesu. Dr. Paul L. Maier sagt:

“Wenn man alle Zeugnisse sorgfältig und fair abwägt, ist es nach den Gesetzen der historischen Forschung tatsächlich gerechtfertigt, zu schließen, dass das Grab, in dem Jesus bestattet worden war, am Morgen des ersten Ostertages wirklich leer war. Nicht die Spur eines Beweises ist bisher in den literarischen Quellen, Inschriften oder in der Archäologie gefunden worden, die diese Feststellung widerlegen könnte.”

2. Jesus sagte seine Auferstehung voraus

Alle vier Evangelien bestätigen, dass Jesus mehrfach seinen Jüngern die Auferstehung angekündigt hat. Wir lesen in Markus 9:

   “Der Menschensohn wird in die Hände der Menschen gegeben, und sie werden ihn töten; doch drei Tage, nachdem man ihn getötet hat, wird er auferstehen.”

3. Das Grab ist leer

Die Botschaft vom auferstandenen Jesus wurde in der Stadt zuerst verkündet, in der Jesus begraben wurde. Die Auferstehung war eine Tatsache, die niemand leugnen konnte. Selbst die jüdischen Führer gaben zu, dass das Grab leer ist. Sie bemühten sich allerdings, das Gerücht in die Welt zu setzen, dass seine Jünger den Leichnahm gestohlen hätten.

4. Es gibt keinen Schrein für Pilgerer

Es war damals Sitte, dass man einen Schrein errichtete an der Stelle, an der ein heiliger Mann begraben war. Alle Jünger und die Frauen, die Jesus folgten, wussten, in welches Grab Jesus gelegt wurde. Wäre Jesus noch in diesem Grab, hätten seine Anhänger eine Pilgerstätte daraus gemacht. Alle religiösen und politischen Führer sind gestorben und Anhänger pilgern zu den Grabstätten. Von Jesus gibt es keine Grabstätte, weil er lebt.

5. Frauen werden in den Berichten als die ersten Zeugen aufgeführt

Das Zeugnis der Frauen galt in der damaligen Welt nichts. Hätten die Jünger die Berichte um die Auferstehung erfunden, hätten sie garantiert nicht Frauen als erste Zeugen der Auferstehung in die Geschichte hinein geschrieben.

6. Die Berichte der Auferstehung weisen Unterschiede auf

Jeder der vier Evangelisten weicht in seiner Darstellung der Ereignisse ein wenig ab von den Ereignissen der anderen. Es erscheinen sogar scheinbare Widersprüche. Wären die Berichte um die Auferstehung erst später erfunden worden, hätten die Verfasser darauf geachtet, dass die Berichte stimmig sind. Da sie aber von echten Augenzeugen geschrieben wurden und alle von der Wahrheit überzeugt waren, legten sie keinen Wert auf eine nachträgliche Harmonisierung.

7. Mehr als 500 Augenzeugen haben den auferstandenen Jesus gesehen

Es war für die Nachfolger Jesu überhaupt keine Frage, ob die Auferstehung wirklich geschehen war. Immerhin gab es eine Menge Augenzeugen, die man fragen konnte. Paulus schreibt in 1. Kor 15:

   “Als der Auferstandene hat er sich zunächst Petrus gezeigt und dann dem ganzen Kreis der Zwölf. Später zeigte er sich mehr als fünfhundert von seinen Nachfolgern auf einmal; einige sind inzwischen gestorben, aber die meisten leben noch.”

8. Die Jünger waren bereit, ihr Leben zu lassen

Die Zeugnisse der frühen Kirche belegen, dass alle Jünger, bis auf Johannes, den Märtyrertod starben. Es ist schwer vorzustellen, dass die Jünger ihr Leben ließen für einen toten Jesus, dessen Auferstehung sie nur erfunden hatten. Niemand stirbt für eine Lüge, die er selbst erfunden hat.

9. Die Ausbreitung der Bewegung

Innerhalb weniger Jahre verbereiteten sich die Geschichten um Jesus, seinen Tod und seine Auferstehung in der ganzen römischen Welt. Es entstand eine Bewegung von unwiderstehlicher Kraft, die nur damit zu erklären ist, dass die Ereignisse um die Auferstehung wirklich geschehen sind.

10. Veränderte Leben

Das prägendste Beispiel ist die Verwandlung des Apostels Paulus. Dieser war zuerst ein Verfolger der ersten Christen. Als Paulus dem auferstandenen Jesus begegnet ist, veränderte sich sein ganzes Leben. Er wurde zum treuesten Nachfolger Jesu. Auch mein Leben hat sich radikal verändert, seitdem ich diesem auferstandenen Jesus begegnet bin.

Abschließend möchte ich festhalten: Ich bin mir bewusst, dass die Tatsache der Auferstehung mit dem Glauben beantwortet werden muss. Wer nicht an Wunder glauben will, den werden diese Punkte nicht überzeugen.

Doch was bedeutet es dann, an die Auferstehung zu glauben? Dr. George Eldon Ladd bemerkte passend:

“Glaube bedeutet kein Sprung in die Dunkelheit, keine irrationale Leichtgläubigkeit, keine Überzeugung gegen den Augenschein und gegen den Verstand. Er bedeutet Überzeugung im Licht historischer Fakten, in Übereinstimmung mit dem Augenschein, auf der Grundlage von Zeugenaussagen.”

Frage: Glaubst du an die Auferstehung von Jesus Christus? Wenn nicht, dann sei so frei und teile mir mit, was für dich Hinderungsgründe sind. Ich würde mich freuen von dir zu hören. 

Weiterführende Links: 

Die Tatsache der Auferstehung – von Josh McDowell (Ebook im Pdf-Format)

Von Hoffnung überrascht – N.T. Wright – Ein interessanter anderer Ansatz

8 Reasons Why I Believe That Jesus Rose from the Dead – John Piper

 

Comments

  1. dein Freund Lukas says:

    Zu Punkt 1 : Vor ungefähr 1928 Jahren haben sich vier Männer aufgemacht die Geschichten eines Wunderpredigers aufzuschreiben der seit neunzig Jahren wohl tot war. Dies war eine Zeit in der die Gegend voll mit solchen Wunder bringenden Scharltanen war und ein Messias alle paar Minuten geboren wurde.
    Nun sind diese Niederschriften die einzigen Beleg für die Jesus Geschichte. Archäologisch gibt es gar keinen Beweis dass Jesus überhaupt existiert hat. Keinen einzigen. Ganz im Gegenteil alle Beweise und Reliquien haben sich als Fake erwiesen. Also korrekter weißer müsste es heißen:
    1.Das Zeugnis der Geschichte

    Kein Ereignis der Geschichte ist schlechter belegt als die Ereignisse rund um den Tod und die Auferstehung Jesu.

    Und dann zitierst Du jemand den man einen fanatischen Fundamentalisten nennen könnte. Warum nicht jemand der neutral ist?
    Sowas könnte man Propaganda nennen.

    Lustig fand ich auch wie du dich letztens über den Noah Film aufgeregt hast.
    Du beschuldigst Hollywood die Geschichte der Bibel zu ihren eigenen Zwecken entfremdet zu haben. Aber an keiner Stelle erwähnst Du dass die jüdischen Priester die die Tora Schriften zusammen getragen haben genau das selbe gemacht haben. Die Geschichte ist leicht verändert aus dem Gilgamesch Epos übernommen worden. Also ob Juden eine sumerische Geschichte benutzen um ihren Gott gross zu machen oder Veganer die christliche Abwandlung sollte doch egal sein. Es wird einfach eine sehr alte Geschichte benutz um Anliegen gewisser Interessensgruppen zu untermauern.

    Heißt gläubig sein wirklich jede Objektivität zu verlieren?

    • Herr B. says:

      Das stimmt so nicht. Die Existenz der Person Jesus von Nazaret wurde historisch unter anderem durch griechische und Römische Chronisten belegt, die meisten Historiker gehen davon aus, dass die Person Jesus von Nazaret tatsächlich existiert hat. Der Rest ist natürlich widerum streitbar, so etwas wie ein unanfechtbar-belegtes Wunder gibt es nicht…

      • SÃ¥ kjekt og spednenne det mÃ¥ være Ã¥ bytte lapper – da blir det kanskje andre farger enn hva en ellers pleier Ã¥ bruke :)Likte spesielt godt puta di – den blir kjempefin

    • Ulf Diebel says:

      Objektiv betrachtet ist die biblische Jesus Geschichte ein rein inner-Israelische Angelegenheit. Sowohl Jesus als auch alle Apostel waren Israeliten und haben ausschließlich aus dem Tenach gepredigt. Das Neue Testament kam dazu, weil so viele Heiden wie Du, keine Ahnung von der Bibel hatten und eine extra Erklärung brauchten, die wie es aussieht immer noch nötig ist. Deswegen gibt es es den Ratschlag des ersten Apostel Konzils zu Jerusalem, in dem Neubekehrte angehalten werden das Gesetz des Moses an jedem Sabbat in den Synagogen zu lesen, da nur dort die Grundlage überhaupt erklärt ist, warum Jesus kommen musste und wer er ist.

      Objektiv betrachtet gibt es zur Erklärung des menschlichen Lebens nur zwei Erklärungen. Entweder ist die Erde aus Nichts und Zufall entstanden, Du stammst vom Affen ab und solltest Dich auch nicht wundern deswegen manchmal so behandelt zu werden,
      Die zwei Möglichkeit ist, das Gott die Welt wie in der Bibel beschrieben, aus dem Nichts durch sein Wort erschaffen hat. Du bist geschaffen, gewollt und hast einen Plan für die Zukunft in der Du als Bewahrer über die Schöpfung herrschen sollst.

      Während die erste Variante wissenschaftlich und mit mathematischer Sicherheit vollkommen unmöglich ist, erscheint die zweite Variante jedoch nur als unglaublich und wesentlich angenehmer. Da ich in beiden Fällen sowieso glauben muss, fällt die Wahl zwischen unmöglich und unglaublich relativ leicht.

      Wenn aber ein Gott das unmögliche möglich gemacht hat, dann ist es auch nachvollziehbar, dass sein Wirken in der Welt sichtbar ist.

      Objektiv betrachtet ist das sichtbare Wirken Gottes in der Welt Israel und die Juden, die man nicht aus den letzten 3500 Jahren Menschheitsgeschichte wegdiskutieren kann.
      Übrigens ist der Gilgamesh Epos nur eine von unzähligen Flutgeschichten die in allen alten Kulturen der Welt auftaucht. Die Berichte sind alle unterschiedlich, bestätigen aber alle die Aussagen der Bibel. Die Bibel fängt entgegen anderen Geschichten schon vor der Flut an und reicht mit ihrer Geschichtserzählungen bis in die Gegenwart – allen voran die Aussagen des Propheten Daniel. Die Bibel ist damit ein einzigartiges Buch und das einzige bekannte Buch der Antike. Alle in der Bibel erwähnten Könige werden korrekt benannt und den richtigen Ländern in der richtigen chronologischen Reihenfolge aufzählt.

      Ansonsten gäbe es noch eine Menge zu Deine sonstigen Äußerungen zu sagen, aber es ist wahrscheinlich müssig, da Du ja Skeptiker bist.

      Unser aller Problem ist, dass wir sterben und was mir mit dem Schulgefühl anfangen, was bei normaler seelischer Verfassung bei jedem vorhanden ist. Wenn Du davon ausgehst das alles Zufall ist und nach dem Tod nichts mehr kommt, dann brauchst Du keine Auferstehung und keine Vergebung Deiner Sünden.

      Dann brauchst Du aber auch keine Güte, weil die wäre dann ja Quatsch und nur hinderlich wenn das Gesetz des Stärken gilt.

      Die Auferstehung hat stattgefunden, damit der Beweis erbracht wurde, dass Tote auferstehen und das jeder Vergebung seiner Sünden heute erfahren kann und nach seinem sterben in gleicher Weise wie Jesus wieder aufersteht.

      1. Korinther 15 kärt Dich da über die Zusammenhänge auf und warum nur Jesus die Ansprüche erfüllt hat, damit Du leben kannst.

      Damit hebt sich das Angebt von Jesus gegen alle anderen Religion ab, die Gerechtigkeit aus Werken predigen. Du kannst Dir Dein ewiges Leben nicht erarbeiten, sondern nur durch Glauben schenken lassen. Es geht also nicht um Religion, sondern um eine persönliche Beziehung.

      Wenn man als sein Fundament im Leben die Bibel wählt, mag man sicherlich als Fundamentalist bezeichnet werden, aber was heißt das? Besser ein Fundament zu haben und zu stehen, als wie ein Schiff ohne Ruder von den Wellten hin- und hergerissen zu werden und zu ertrinken. Auch da ist man Objektiv gesehen, als Fundamentalist besser gestellt.

      • Peter says:

        Ich habe heute mit Sven gesprochen ! Es bleibt Spannend ! Peter !

  2. dein Freund Lukas says:

    Zu Punkt 6 ……von echten Augenzeugen geschrieben worden……

    Was geht ab? Ich dachte es heißt Du sollst nicht lügen.

    • Silas says:

      Unterschiedliche Blickwinkel sind keine Lügen. Der Bericht könnte nur deutlich glatter sein, tatsächlich ist es möglich die Berichte der Auferstehung in eine sinnvolle Chronologie zu bringen (hier nur ein Beispiel: „http://www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/bibel/osterharmonie.html“.

  3. Ulf Diebel says:

    Es stellen sich ja eigentlich nur eine Frage. Denn wenn der Auferstandene lebt, dann kann man ihn auch persönlich kennenlernen. Aber will man das? Und da muss man zuerst mal direkt „dein Feind Lukas“ fragen.

    Es ist wohl wahr, dass es auf dem religiösen Sinnfindungsmarkt allerlei Angebote gibt, aber alleine objektiv gesehen ist Jesus in seiner Aussage „ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ einzigartig, da man Erlösung als Geschenk annehmen kann. Während alle möglichen Religionen Millionen Wege aufzeigen was man alle machen Muss, um sich seine Erlösung zu erarbeiten, bietet Jesus dir an, so zu kommen wie Du bist, um sich von Ihm verwandeln zu lassen. Er schenkt dir deine Erlösung. Du musst nicht mehr sterben, weil er schon für deine Todesstrafe gezahlt hat.
    Wieso in aller Welt hat es von allen „Wanderpredigern“ nur Jesus geschafft so bekannt zu werden?
    http://ulfdiebel.de/kreuzige-ihn-kreuzige-ihn/

    • Hallo Ulf, danke für diesen klärenden Kommentar. Allerdings ist der Kommentars „mein Freund Lukas“. Was er schreibt erscheint eher feindlich, so dass es für dich nahe lag Feind zu lesen. Mein Freund Lukas ist dem Glauben an Jesus sehr abgeneigt. Aber danke, dass du ihm geantwortet hast. Ich stehe voll hinter dem was du schreibst und danke dir für deine Worte.

      • Ulf Diebel says:

        Das ist wohl ein kleiner Freudsche Verschreiber gewesen… natürlich sollte es „Freund Lukas“ heissen. Sorry Lukas war nicht Absicht 😉

  4. Herr B. says:

    Es wäre jetzt leicht, aggressiv auf diese Auflistung zu reagieren, aber der Satz „Ich bin mir bewusst, dass die Tatsache der Auferstehung mit dem Glauben beantwortet werden muss.“ bringt es einigermaßen auf den Punkt, wenngleich der Begriff „Tatsache“ hier ein wenig dreist gewählt ist.

    Dennoch muss ich sagen, dass die Auferstehung auch völlig ohne göttliches zutun machbar gewesen wäre, zu Zeiten Jesu waren durchaus Mittel bekannt, die einen Scheintod erwirken konnten. Nur um die Möglichkeit mal zu erwähnen.

    Die eigentliche Frage ist doch: Wäre es wirklich so schlimm, wenn Jesus nicht auferstanden wäre? Würde es seine Lehren, den Gedanken der gelebten Nächstenliebe, wirklich so entstellen? Wäre der Gedanke wirklich so quälend, dass dieses Leben hier unser einziges ist?

    Ich persönlich bin Skeptiker, ich glaube durchaus an einen Gott, habe mich nur aus Überzeugungsgründen vom Christentum vor einigen Jahren losgesagt. Ich persönlich glaube nicht an Wunder, nicht an die Notwendigkeit an Wundern, ich denke nicht, dass der Herrgott Naturgesetze aufgestellt hat, um sie dann so bereitwillig selbst zu brechen.
    Ich glaube, dass das, was für die Menschlichkeit in diesem Leben, und vielleicht auch für den Einzug in einen hypothetischen Himmel wichtig ist, eher der Mensch selbst ist, noch vor der Existenz eines Gottes oder Erlösers. Das wichtige ist, dass wir auf dieser Welt gut miteinander umgehen, einander helfen, und Verständnis füreinander zeigen. Wie der Dalai Lama sagte: „Meine Religion ist einfach: Sie ist Güte“.

    Das sind jetzt natürlich meine Gedanken zum Thema Religion im allgemeinen, das ist natürlich wieder eine Glaubensfrage, aber ich halte es für sinnvoll, wenn man bei diesem Thema offen seine Gedanken austauscht.
    Um zum Thema zurückzukommen: Ich als Skeptiker glaube nicht an die Auferstehung (durch ein göttliches Wunder), zu schwammig die Beweislage, zu unwahrscheinlich die Idee, ich glaube allerdings auch nicht an die Notwendigkeit einer Auferstehung.

    In diesem Sinne, allen noch ein fröhliches Osterfest.

    • Tino says:

      Ein Wunder ist nicht übernatürlich! Schließlich ist ein Wunder lediglich ein Ereignis das man sich nicht erklären kann. Ein Wunder der Übernatürlichkeit zuzurechnen würde voraussetzen, dass man die Natur und alle(!) die ihr innewohnenden Gesetzmäßigkeiten kennt. Was wissen wir denn über den Tod?
      Solange wir nicht allwissend sind, können wir auch ein Wunder nicht für übernatürlich erklären.

    • Wenn du von Scheintod spricht, entfernst du dich gleich von dem Thema „Auferstehung aus den Toten.“ Die Scheintodtheorie ist natürlich ein Erklärungsversuch um die Ereignisse der Auferstehung zu deuten.

      Auf deine Frage: „Was wäre eigentlich so schlimm, wenn Jesus nicht auferstanden wäre“ kann ich nur mit dem Apostel Paulus antworten: „Ist aber Christus nicht auferweckt worden, dann ist unsere Verkündigung leer und euer Glaube sinnlos.“ oder „Wenn aber Christus nicht auferweckt worden ist, dann ist euer Glaube nutzlos und ihr seid immer noch in euren Sünden;“ Ohne Auferstehung gibt es keine Hoffnung und wir sind verloren und können vor dem ewigen, heiligen Gott nicht bestehen.

      Es geht nicht darum, ob ein Gedanke quälend ist, wie du fragst. Es wäre zumindest für mich ein sehr erträglicher Gedanke, wenn das Leben hier alles ist, was wir haben..

      Aber Gott hat die Ewigkeit nun mal in unser Herz gelegt. Wir sind dafür geschaffen ewig zu leben und die Frage ist nur: Wo wir dies tun werden? Für immer bei Gott oder verdammt in der Hölle. Dieser Gedanke quält mich, dass Menschen für immer verdammt werden und in Ewigkeit bewusste Qualen in der Hölle erleiden werden.

      Ich möchte mich auf jeden Fall herzlich bei dir bedanken, dass du so offen Stellung beziehst und deine Überzeugungen darlegst.

      Mit lieben Grüßen
      Danny

  5. Niklas Gleitz says:

    Hi Danny,

    ich freue mich zu sehen, dass du N.T. Wright aufführst… für mich einer der bersten Theologen unserer Zeit und leider bisher sträflich unterschätzt in Deutschland und nahezu unbekannt in russlanddeutschen Kreisen 😉

    Gruß
    Niklas

  6. Max Wichmann says:

    Ja, nicht einfach nur so hat Jesus gesagt, wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, dann werdet ihr das Reich Gottes nicht sehen, aber ich finde es gut, wenn jemand ehrlich ist und wenn er sagt, ich glaube an Jesus Christus und Sein Wort liebe ich oder wenn er sagt, ich glaube nicht und mit der Bibel kann ich nichts anfangen. Furchtbar ist das sogenannte Namenschristentum, die heuchelei und theologisches geschwafel, von denen die den Geist nicht haben. Das sagt übrigens so die Bibel, sie redet von Menschen die nur eine Form der Gottseligkeit haben und die Kraft derselben verleugnen. Sie streiten sich und haben sich ihren eigenen Jesus zusammengebastelt! Wer den Himmel und die Herrlichkeit Gottes ablehnt, der brauch sich keine Gedanken weiter zu machen, weil er dort auch nicht sein wird! Im Grunde ist das wahre Christentum ein Geheimnis, denn Jesus sagt dass niemand zu Ihm kommen kann es sei denn dass der Vater ihn ziehe, (wohl vom Inneren her, von Gott) Da war eine Purpurkrämerin und der Herr tat ihr das Herz auf. Sie sah die Wahrheit, den Messias! Alle können zu Jesus dem Retter und Erlöser kommen, Alle, aber wollen nicht kommen. Keiner wird von Jesus dem Auferstandenen abgestoßen, aber Er ist auch kein Werber der den Leuten hinterher kriecht! Er war und ist Gott der Mensch wurde um Sein Leben aus Liebe zu uns freiwillig zu opfern! Er nahm unser Gericht auf sich. Man lese einmal in der Bibel Jesaja ab Kapitel 52 – 53 Das ist eine Vorhersage, eine Prophezeiung auf den Messias dass er als Diener kommt, als der der leiden und sterben wird für uns! Die Bibel ist voll von solchen Prophezeiungen, Im Psalm 22 werden die Leiden von Jesus klar genannt! Die Bibel sagt dass Gottes Geist Zeugnis unserem Geist gibt in der Gewissheit dass wir Kinder Gottes sind! In deinem Inneren weißt du dass Jesus nicht nur gelebt hat, sondern dass Er auch Heute lebt und du hast Ihn auch selbst erlebt! Nur ein echter Christ weiß das, er braucht keine Wissenschaftler die ihm das beweisen! Er sieht den Beweis an sich und anderen wirklichen Christen selbst! Ein neues anderes wunderbares Leben! Jesus kam für die Sünder, und dass ist jeder Mensch und wir benötigen das wahre neue Leben dass der Mensch vor dem Sündenfall hatte! Das ist nichts für Selbstgerechte! Aber wenn der mensch auf einmal seine Frau oder Kinder oder beides verliert, und dann auch seine Wohnung, wenn er nicht mehr leben will, wenn er sehr krank wird oder eben völlig am Ende ist, dann könnte er, wenn sein Hochmut zerbrochen ist, in seiner Not sich an Jesus wenden und wenn es wirklich ernst ist, dann wird Jesus diesen armen Menschen nicht alleine lassen! Er wir sich Ihm in Seiner wunderbaren Liebe zuwenden und sich diesem Menschen als seinen Erlöser Retter und wahres Leben und Erfüllung der Seele offenbaren! Das haben schon viele menschen so erfahren! Menschen die völlig am Ende waren, die ohne jede Hoffnung waren, die nicht mehr konnten! Sie wissen auch worüber sie reden! Sie sind mehr als überzeugt! Wenn du aber nur ein Namenschrist bist der sich gar nicht als verlorenen Sünder der Gnade benötigt erkannt hast, dann solltest du dich mit vollem Ernst zu Jesus hinwenden und dich ganz Ihm überlassen und Seinem Wort vertrauen! Die Bibel sagt dass auch der Teufel an Gott glaubt und zittert! Er versuchte Jesus in der Wüste wo Jesus fastete vor seinem Dienst mit der Bibel. Das hat alles nichts aber auch gar nichts mit Fundamentalismus oder Fanatismus oder Gesetzlichkeit zu tun! Das hat mit der wahren Liebe Gottes zu tun mit geistlichem inneren Herzensverlangen! Ich hab früher wo ich noch ein dummer Spötter war, wo ich ein sehr extremes schlimmes Leben hatte, auch nur das Vorurteil dass es Jesus nicht gibt dass das alles nur Unsinn ist! Aber dann wo ich völlig am Ende war, da schrie ich in meiner Not zu Jesus und sagte, Ich weiß nicht ob es dich gibt, aber wenn es Dich geben sollte dann bitte helfe mir und hole mich aus all dem heraus wo ich bin! Das kann nur geschehen, wenn du Gott bist und wirklich existierst Und wenn ich das erlebe, dann will ich Dir gehören dann will ich Dir folgen, wenn ich das erlebe, dann weiß ich dass du lebst und dass du für mich einen guten Weg hast! Nicht ganz so waren die Worte, aber sinngemäß war es so. Die Erde konnte mir nicht mehr helfen, also wandte ich mich an den Himmel! Ja und dann erlebte ich den lebendigen Jesus Christus in wunderbarster Weise. Ich erlebte ein wahrhaftiges Wunder und brauchte keine Zigaretten keinen Alkohol keine LsD usw Trips mehr und vor allem brauchte ich keine Spritzen mehr um mich wie vorher vollzuknallen! Meine Sucht wa sofort weg und ich jubelte und freute mich wie ein kleines Kind! Ich wusste absolut in meinem Inneren dass Jesus wirklich lebt und dass Er mir wie anderen auch begegnet ist! Mich lassen all die klugen und weisen Reden und Erkenntnisse über Jesus kalt. Die können finden angeblich was sie wollen, ich weiß so wie andere auch dass mein Erlöser lebt, dass Er von den Toten auferstanden ist und dass Er jedem der Ihm ganz vertraut der wirklich an Ihn glaubt ein wunderbares echtes Leben gibt und ist! Die Weisheit dieser Welt ist Torheit (Dummheit) bei Gott, weil die Menschen in ihrer Weisheit, Gott in Seiner Weisheit nicht erkennen, so steht es in der Bibel Gott ist übernatürlich und deshalb ist es nicht so einfach über bestimmte Wirklichkeiten zu reden. Jesus sprach deshalb oft in Gleichnissen. Ich wünsche jedem Gottes Segen und liebe Grüße an Danny Frau und Kinder!