11 unverzichtbare Lektionen in 2012

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Für mich geht ein bewegtes Jahr zu Ende. Jesus hat großes getan in meinem Leben. Für mich und meine Leser möchte ich in diesem Artikel meine 11 Einsichten aufschreiben, die ich in Bezug auf die Nachfolge Jesu lernen durfte. Es sind Einsichten, die ich jedem wünsche, der Jesus ernsthaft nachfolgen will.

1. Gott versorgt.

Diese Erfahrung können nur die machen, die wirklich abhängig sind von Gott. Im Grunde sind wir das alle, aber diejenigen, die genügend verdienen, erkennen diese Abhängigkeit meistens nicht.

Für mich und meine Familie waren die letzten Jahre jedoch eine Herausforderung. Bei all den Ungewissheiten will ich immer das Positive zu sehen.

Hätten wir immer genug, wäre das Leben mit Gott nicht so spannend, wie es ist und wir würden ihn nicht in der Weise erleben.

Seit 5 Monaten bin ich angestellt bei einer deutschen Missionsgesellschaft. Das geringe Gehalt, das ich bekomme, wird finanziert durch Spenden. Wir sind diesen Schritt im Glauben gegangen, ohne zu wissen, ob es reichen wird.

Rückblickend sind wir überwältigt, wie Gott uns versorgt. Er hat es getan, indem er Menschen bewegt hat, uns zu unterstützen.

2. Gott hat alles unter Kontrolle.

Diese Lektion wird wahrscheinlich jeder bejahen, der an Gott glaubt. Viel schwieriger ist damit umzugehen, wenn eine schwere Krankheit ins Leben kommt, so wie bei mir. Im März erhielt ich die Diagnose MS (Multiple Sklerose).

Durch meinen Glauben an Gott konnte ich diese Nachricht mit großem Frieden annehmen, weil ich weiß, dass Gott alles unter Kontrolle hat.

Da dies so ist und da er mich liebt, weiß er auch um alle Veränderungen in meinem Leben, die diese Krankheit noch mit sich bringen wird. Erstaunt war ich auch, als ich die Souveränität Gottes auf andere Weise erleben konnte.

Im Mai saß ich auf einer Konferenz neben einem jungen Mann. Wir lernten uns kennen und stellten fest, dass wir ziemlich gleich ticken. Der Kontakt ist geblieben und ich bin dankbar, dass Gott auch in dem Bereich der Beziehungen die Dinge unter Kontrolle hat.

3. Sei bereit deine Pläne zu ändern.

Das Leben in der Nachfolge Jesu ist und bleibt ein Abenteuer.

Es ist klar wem wir folgen, aber nicht immer ist klar, wohin Jesus uns führen will. Manchmal machen wir Pläne im besten Gewissen, doch müssen wir auch bereit sein, unsere Pläne wieder zu ändern.

So ist es uns in diesem Jahr ergangen. Wir hatten Pläne in ein nordafrikanisches Land auszureisen. Leider fanden wir keine offene Tür und mussten unsere Pläne zurückstellen. Dann bekamen wir einen anderen Weg gewiesen und sind nun in eine völlig andere Richtung unterwegs.

Das wichtigste bei allem Planen ist, Gottes Führung zu erkennen und seinem Plan von Herzen zu folgen.

4. Das Bibellesen mit anderen verändert Leben.

Anfang des Jahres lernte ich einen jungen Mann kennen. Er hatte ein grundsätzliches Interesse am christlichen Glauben. Mein Anliegen war es ihm zu helfen, Jesus und seinen Ruf in die Nachfolge zu verstehen.

Ich bot ihm an, dass wir zusammen die Bibel lesen. Ich hatte so etwas noch nie gemacht. Wir lasen zusammen das Markusevangelium. Nach sechs Treffen erkannte dieser Mann, dass er Jesus braucht und nahm ihn als Herrn und Retter an.

Ich habe festgestellt, dass wir diese einfache Methode der Jüngerschaft viel zu wenig nutzen.

5. Echter Glaube zeigt Wirkung.

Im Juni feierten wir in unserer alten Gemeinde eine Taufe. Wir tauften den jungen Mann und eine junge Frau, die ebenso Monate vorher zum Glauben gekommen war. Ihr lag sehr viel daran, sich taufen zu lassen.

Ich führte ein Gespräch mit ihr, über ihren Glauben und fragte bei der Taufe nach ihrem Bekenntnis. Jetzt, Monate später, kommt diese junge Frau nicht mehr in den Gottesdienst. Sie hat keinerlei christliche Gemeinschaft.

Mir ist klar, dass ich nicht urteilen kann über die Echtheit ihrer Bekehrung. Was ich weiß ist, dass das Neue Testament in aller Deutlichkeit davon spricht, dass Menschen durch den Glauben radikal verändert werden.

Mark Driscoll twitterte kürzlich: „Du kannst Jesus nicht kennenlernen, ohne dich zu verändern. Wenn du dich nicht verändert hast, hast du den echten Jesus nicht kennengelernt.“

6. Gastfreundschaft passiert nicht einfach so.

Einer der wesentlichen Lebensbereiche in dem Jüngerschaft geschieht, ist im Bereich der Gastfreundschaft.

Wir leben in unserer neuen Wohnung ein wenig abgelegen. Eigentlich ist es uns wichtig, Leute einzuladen und Gemeinschaft mit ihnen zu haben. I

ch muss aber rückblickend feststellen, dass wir viel zu wenig gastfreundlich waren. Von meinem Herzen her will ich es vielmehr, aber ich muss erkennen, dass ich mich bewusst dazu entscheiden muss, sonst komme ich nie dazu, jemand als Gast zu empfangen.

7. Überall hat Jesus seine Leute.

Die letzten Monate war ich unterwegs in vielen Gemeinden und eine der schönsten Lektionen, die ich dabei lernen konnte war die, dass ich überall Menschen getroffen habe, die Jesus ernsthaft nachfolgen und die ihn von ganzem Herzen lieben.

Egal wo ich hinkam gab es Menschen, die mir herzlich begegneten und die interessiert waren an mir und meinem Leben.

Es ist so kostbar zu Jesus zu gehören, dadurch ist man verbunden mit vielen anderen, die ebenso zu Jesus gehören.

8. Freunde, die hinter einem stehen sind kostbar.

Jesus nachfolgen ist eine Herausforderung, die man nicht alleine meistern sollte. Dazu hat Gott uns Menschen an die Seite gestellt, die mit uns den Weg gemeinsam gehen.

Wir brauchen Ermutigung, Zuspruch, Trost und Wegweisung von Freunden und genau die haben wir in den letzten Monaten auf vielfache Weise erhalten.

Wir sind noch nicht in der Mission, aber wir wissen eines sicher: Wir haben Freunde die hinter uns stehen und das Anliegen teilen.

9. Eine großartige Frau ist ein Geschenk Gottes.

Ich staune immer noch über das Geschenk, dass Gott mir in meiner Frau gemacht hat. Sie ist genau das, was ich brauche. Sie sieht mit mir tapfer in die Zukunft, die ungewiss vor uns liegt, angesichts meiner Krankheit.

Ich folge Jesus nicht alleine nach, sondern ich habe eine Gefährtin an meiner Seite, die mit mir geht.

Ich sehe in meiner Frau die perfekte Ergänzung um den Auftrag zu erfüllen, den Jesus mir gegeben hat.

10. Gott füllt die Lücke, die wir hinterlassen.

Im Juli habe ich die Gemeinde verlassen, in der ich 3 Jahre und 3 Monate lang als Prediger gearbeitet habe. Die große Frage war: Wie wird es ohne mich als Prediger weitergehen? Ich bin so froh zu sehen, dass Gott nicht abhängig ist von mir und auch von niemand anderem, um sein Werk voran zu treiben.

Monate vorher investierte ich mich in einen begabten jungen Mann und ermutigte ihn, den Predigtdienst zu übernehmen. Ich sah in ihm Potenzial, förderte es und darf nun darüber staunen, wie Gott die Lücke ausfüllt, die ich hinterlassen habe.

11. Es geht nur um Jesus.

Am Ende geht es allein um Jesus. Alle Lektionen vorher sind wertlos ohne Bezug zu Jesus. Ihm gebührt alle Ehre. Er ist mein Erlöser und Herr. Er beauftragt mich den Auftrag zur Jüngerschaft umzusetzen. Er befähigt mich und gibt mir alles war ich brauche.

Ohne ihn ist alles nichts.

Ich bin dankbar für sein Werk im Jahr 2012 und freue mich, mit ihm das Jahr 2013 anzugehen.

Comments

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