12 Fragen für deine geistliche Bestandsaufnahme

 

Geht es dir nicht auch manchmal so, dass du dein Leben in der Nachfolge einfach so dahin lebst? Irgendwie ist alles einfach zur Routine geworden. Du funktionierst nur noch in den geordneten Bahnen eines guten Christen.

Aber so muss es nicht sein.

Doch was können wir dagegen tun?

Ich schlage vor, dass wir bewusster leben. Dass wir in gewisser Weise unser geistliches Leben reflektieren. Jeder der in einem Bereich seines Lebens vorankommen will, sollte hin und wieder sein eigenes Tun und Ergehen bedenken.

Hier habe ich 12 Fragen für dich, die dir helfen dein geistliches Leben zu reflektieren. (Ich habe sie mal irgendwo aufgeschnappt. Sie sind also nicht von mir. Der Urheber ist mir unbekannt.)

1. Ist Gott, durch seinen Geist, offensichtlich am Werk in meinem Leben?

2. Welche Anzeichen für sein Wirken sind sichtbar?

3. Gibt es Hindernisse in Bezug auf sein Wirken?

4. Welche Anzeichen für geistliches Wachstum sind in meinem Leben erkennbar?

5. Erlebe ich regelmäßig Gebetserhörungen?

6. Habe ich einen klaren Blick für die Richtung, in die mich Gott in meinem Leben führen will?

7. Welche konkreten Schritte gehe ich, um Jesus noch besser kennen zu lernen?

8. Wie sind meine momentanen Erfahrungen im Hinblick auf ein wirksames Zeugnis?

9. In welchen Bereichen zeigt sich mein kontinuierlicher Gehorsam?

10. Wird meine Liebe für den Herrn und den Nächsten größer? 

11. Was tue ich, um ein noch hingegebenerer Nachfolger Jesu zu werden?

12. Wie kann ich andere in diesen Prozessen unterstützen? 

Ehrlich gesagt fällt mir gleich beim ersten oberflächlichen Blick auf diese Fragen auf, dass ich in vielen Bereichen Mängel habe.

Was tue ich nun? Soll ich jetzt trauern, oder soll ich mich besonders anstrengen?

Das sei ferne, würde Paulus sagen. Der einzige Weg mit diesen Fragen richtig umzugehen ist: Wir müssen erkennen, dass wir all diese Bereiche nicht aus eigener Kraft angehen können.

Die einzige Hoffnung, die uns bleibt ist das Streben nach Jesus und dem Wirken des Heiligen Geistes in uns.

Wie es Paulus so schön sagte:

Es ist also nicht etwa so, dass ich das ´alles` schon erreicht hätte und schon am Ziel wäre. Aber ich setze alles daran, ans Ziel zu kommen und von diesen Dingen Besitz zu ergreifen, nachdem Jesus Christus von mir Besitz ergriffen hat.