5 Gründe warum Gott uns durch Leiderfahrungen gehen lässt

 

Gott will, dass es dir gut geht.

Diesen Satz hörte ich zuletzt als Antwort auf einen Artikel, den ich geschrieben hatte. Meinem Freund war es wichtig zu betonen, dass Gott ein fürsorglicher Papa ist, der uns nicht demütigen und mit Schwachheit schlagen will.

Ich bin danach ziemlich ins Fragen gekommen. Irgendwie ist es für mich schwierig, dieses Bild von Gott mit den Erfahrungen des Lebens zusammen zu bringen. Schließlich weiß doch jeder, dass nicht alles in unserem Leben glatt läuft.

Es gibt auch Momente, in denen wir krank werden oder in denen wir durch andere schwierige Situationen gehen müssen.

Wie erklären wir die Momente, in denen Gott nicht wie ein toller, fürsorglicher Papa erscheint?

Will Gott wirklich immer, dass es uns gut geht? Oder hat er manchmal bessere Pläne, die über unser Wohlbefinden hinausgehen? 

Ich habe für mich 5 Gründe gefunden, die Gott im Blick hat, wenn er uns durch Leiderfahrungen gehen lässt.

1. Gott schreibt Geschichte.

Dies wird auf kaum einen von uns zutreffen, aber in der Vergangenheit hat Gott immer wieder Menschen durch schlimmstes Leid gehen lassen, um seine Ziele zu erreichen. Das Leid des einzelnen Menschen war dem größeren Ziel untergeordnet, das Gott verfolgte.

In diesen Tagen lese ich durch das erste Buch Mose. Die Geschichte von Josef beschreibt auf einzigartige Weise, was ich gerade beschrieben habe. Josef wird von seinen eigenen Brüdern nach Ägypten verkauft. Zu der Trennung von der Familie kommt für Josef einige Zeit später noch ein mehrjähriger Gefängnisaufenthalt dazu.

Als Josef später mit seinen Brüdern über das Leid redet, sagt er folgendes:

Aber Gott hat mich vor euch hergesandt, dass er euch übrig lasse auf Erden und euer Leben erhalte zu einer großen Errettung. Und nun, ihr habt mich nicht hergesandt, sondern Gott; (1.Mose 45,7-8)

Gott wollte mit seinem Volk Geschichte schreiben und er gebrauchte das Leid von Josef um dieses Ziel zu erreichen.

2. Gott gebraucht uns zum Zeugnis.

Damit haben wahrscheinlich viele ein Problem. Im Buch Hiob lesen wir von Gott, der mit Satan eine Wette abschließt. Gott möchte Satan beweisen, dass Hiob an ihm festhält, auch wenn er sehr schlimm leidet.

Ich vertraue dem Inhalt des Buches Hiob. Das heißt nicht, dass Gott jedes Mal in einem Wettstreit liegt mit Satan darüber, ob wir an Gott festhalten, wenn es mal schwierig wird in unserem Leben.

Aber ich glaube wir können ableiten, dass sich im Leid beweist, wie treu wir zu Gott stehen. Im Beispiel von Hiob waren die Leiderfahrungen, das Prüfmittel für seinen Glauben und seine Treue.

Erst in den Schwierigkeiten und Problemen des Lebens wird ersichtlich, an wem unser Herz wirklich hängt. Gott freut sich darüber, wenn er Satan und der Welt zeigen kann, dass wir zu ihm halten, auch wenn uns alles genommen wird.

3. Gott will uns Christus ähnlich machen.

Dieses Ziel hat Gott unabhängig davon, ob Leid in unserem Leben ist, oder nicht. Aber gemäß den Worten des Paulus ist gerade Leid ein Mittel, dass Gott in diesem Prozess gebraucht. In Römer 8 redet Paulus über die Realität des Leides im Leben von Christen.

Und er sagt in Vers 28, dass alles, also auch Leid, zu unserem Besten dient.

Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.

Und gleich nach diesem Vers führt Paulus das Ziel an, dass Gott verfolgt, wenn er Schwieriges in unserem Leben zulässt.

Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. 
Gott hat einen Plan für uns. Er will uns Jesus ähnlich machen. Um dieses Ziel zu erreichen gebraucht Gott alles, was in unserem Leben passiert, aber besonders jegliche Formen von Schwierigkeiten. 

4. Gott will uns in die Abhängigkeit von ihm bringen.

Leid macht uns abhängig von Gott. Jeder der mal durch große Nöten gehen musste, weiß wovon ich rede. Wenn alles um uns herum zerbricht, wenn wir keinen Ausweg mehr sehen, dann ist es nur noch Gott, der uns helfen kann.

Jesus wollte seinen Jüngern diese Lektion lehren, als er sie in der Nacht in einen Sturm führte. Sie sollten lernen, dass es Situationen im Leben gibt, die sie nicht mehr unter Kontrolle haben.

Diese Erkenntnis sollte sie nicht in die Verzweiflung führen, wie es leider geschehen ist (vgl. Markus 4,35-41), sondern in die Abhängigkeit.

Leid und andere Schwierigkeiten führen uns die eigenen Begrenzungen vor Augen und machen uns abhängig von Gott. 

5. Gott will unseren Glauben veredeln.

Petrus schreibt in seinem ersten Brief einer Gemeinde, die schwer zu leiden hatte und seine Erklärung für das Leid ist:

Euer Glaube soll als echt und kostbar befunden werden. (1.Petr 1,7)

Die Veredelung von Metall geschieht durch mehrmaliges Erhitzen. Erst durch diese Phasen höchster Hitze wird der Stahl widerstandsfähig. Ebenso ist es mit Tongefäßen. Sie bekommen erst durch die Hitze des Ofens die nötige Härte.

So ist es auch mit Leid in unserem Leben. Unser Glaube wird erst durch die Hitze des Leides veredelt.

Ich weiß nicht, wie du nun empfindest. Ich kann für mich nur sagen: Der Gedanke daran, dass Gott immer will, dass es mir gut geht, hilft mir nicht mit der Realität des Leides umzugehen.

Nehme ich mir aber vor, mich den guten Zielen unterzuordnen, die Gott mit Leid und anderen schwierigen Dingen in meinem Leben vorhat, kann ich das Leid viel besser ertragen.

Frage: Kannst du Gründe nachvollziehen, die ich aufgeschrieben habe? Wie schwer oder wie leicht fällt es dir diese anzunehmen? Wie bringst du den Glauben an Gottes Güte mit dem Leid zusammen, dass in unserem Leben vorkommt.

Comments

  1. Sven says:

    36. Frauen haben ihre Toten durch Auferstehung wiederbekommen. Andere aber sind gemartert worden und haben die Freilassung nicht angenommen, damit sie die Auferstehung, die besser ist, erlangten. 36 Andere haben Spott und Geißelung erlitten, dazu Fesseln und Gefängnis. 37 Sie sind gesteinigt, zersägt, durchs Schwert getötet worden; sie sind umhergezogen in Schafpelzen und Ziegenfellen; sie haben Mangel, Bedrängnis, Misshandlung erduldet. (Hebräer 11,36-38)

    Aus diesem Text kann ich absolut keine Verheißung auf ein irdisch gesichertes, frei von Schmerzen und Leiden gelebtes Leben erkennen.
    Danke, für deinen nüchternen Artikel, Danny.

    • Hi Sven,
      wichtiger Text, aber fallen Spott, Geißelung, Fesseln und Gefängnis, Steinigung, Zersägen und alles andere Genannte nicht in die Kategorie „Verfolgung um des Evangeliums Willen“? Diese ist schon von Jesus verheißen worden (z.B. Mat 24,9).
      Liest du irgendwo von Krankheit, die auch noch von Gott ausgelöst oder verordnet wäre? Ich nicht. Stattdessen lese ich von Totenauferweckung (Vers 35).

  2. Hi Danny,
    eins muss ich dir ja lassen, du behandelst immer wieder interessante Themen.
    Aber es wird dich sicher nicht überraschen, dass ich bei dem Thema mal wieder anderer Meinung bin. 🙂
    Das Thema, das du ansprichst, ist sehr komplex. Zum einen sprichst du die Frage nach dem Pfahl im Fleisch an (m.E. sehr klar Verfolgung durch Widersacher, die uns von Jesus schon „verheißen“ ist), bei dir das Thema Krankheit und dann auch noch den Willen Gottes. Zum Thema Heilung fange ich in Kürze auf meinem Blog eine sehr ausführliche Serie an (startet in den kommenden Tagen), daher hier nur kurz eine Rückfrage zum Willen Gottes und Römer 8,28 (nebenbei meines Erachtens einer der am meisten missbrauchten Verse im NT):
    Was sagst du, mit dieser Auslegung? Dass alles, was passiert, Gottes Wille ist?
    Dazu eine Frage zu der Heilung in Apg 3: War es Gottes Wille, dass der Lahmgeborene geheilt wird? Antwort: Ja, natürlich, sehen wir ja, er ist ja geheilt worden.
    Rückfrage: Wäre er geheilt worden, wären Petrus und Johannes an ihm einfach vorbeigelaufen, ohne etwas zu tun?

    Letztlich ist die Frage, warum Menschen hungern müssen, da sehr parallel: Natürlich will es Gott nicht, die Menschen haben die Verantwortung und die Autorität bekommen, dies zu ändern. Ich denke, wir müssen beim Thema „Wille Gottes“ sehr aufpassen, nur zu eindimensional zu denken.

    Denn: Was würden wir glauben, wenn in der Geschichte des Mondsüchtigen (Mat 17) nur der Teil mit den Jüngern (und nicht der zweite Teil mit Jesus) aufgeschrieben worden wäre?
    Dann hätten wir schnell gesagt: Siehst du, Gott wollte nicht heilen.
    Wollte er aber. Jesus hat’s ja gezeigt.

    • Hallo Daniel, ja, ich sage mit meiner Erklärung zu Römer 8,28, dass letztendlich alles innerhalb von Gottes souveränem Willen liegt. „Denn von ihm und durch ihn und zu ihm hin sind alle Dinge“ Um in den Worten des Paulus zu bleiben. Gott gebraucht auch die bösen, schmerzhaften Dinge in unserem Leben für seine guten Ziele. Dies weiter auszuführen würde an dieser Stelle zu weit führen.

      • Ich heiße David, aber macht nichts, passiert mir dauernd.
        Hmm, womit du zwar eine neue systematisch-theologische Vokabel ins Spiel gebracht hast, aber auf die Frage bist du nicht eingegangen. Wo liest du in der Bibel von diesem „souveränen Willen Gottes“? Aus Rö 11,36 liest du das doch nicht heraus oder?
        Anschlussfrage: Wie passt deines Erachtens der von dir angesprochene „souveräne Wille Gottes“ mit dem (freien?) Willen des Menschen zusammen? Oder hat der Mensch überhaupt keinen freien Willen und alles ist marionettenhaft von ihm ferngesteuert?

        • Hallo David,
          entschuldige die Namensverwechslung. War heute Mittag nicht ganz auf der Höhe.
          Ich merke wir kommen vom Thema ab und ich habe auch keine Zeit, dieses Thema: Vom (Un)freien Willen des Menschen zu diskutieren. Aber doch Römer 11,36 habe ich gewählt um auf Gottes souveräne Rolle, in allem was geschieht, hinzuweisen.
          Es gibt noch andere Stellen, die ich hier einfügen will.
          „Alles, was Gott will, das tut er im Himmel und auf Erden, im Meer und in allen Tiefen;“Ps135
          „…der alles wirkt nach dem Ratschluss seines Willens;“Eph 1
          „Er macht’s, wie er will, mit den Mächten im Himmel und mit denen, die auf Erden wohnen. Und niemand kann seiner Hand wehren noch zu ihm sagen: Was machst du?“
          Das Thema ließe sich noch viel weiter ausbreiten. Belassen wir es dabei. Ich kann nur so viel sagen: Marionettenhaft und von ihm ferngesteuert sind wir garantiert nicht. Wenn wir von etwas ferngesteuert waren, dann von der Sünde. Sie machte uns unfrei. Wir konnten das Gute nicht wählen, aber Gott in seiner Souveränität hat sich entschieden einigen gnädig zu sein. Diese Gnade steht auch jedem anderen offen.

  3. Hallo Danny,
    danke für den Artikel. Sehr schön und klar zusammengefasst.

    Wir neigen durch den Zeitgeist geprägt immer wieder dazu den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Und deshalb ist der Mensch und sein Wohl ganz wichtig. Und alles dreht sich immer wieder darum.

    Ich glaube aber, dass es in diesem Universum nicht um den Menschen geht. Es geht um Christus, so wie du es gerade aus Römer 11,36 zitiert hast. Es geht nicht um das Wohl des Menschen, sondern um die Ehre Gottes. Wir müssen bereit sein unser Wohl zurückzustecken, wenn es darum geht die Herrlichkeit Gottes zu vergrößern. Und genau darum geht es ja auch in deinen 5 Punkten.

    Ich will damit nicht sagen, dass uns alle Menschen egal sein sollen, und wir alles nur noch auf Gott konzentrieren sollen. Der zweite Teil des größten Gebotes gilt ja immer noch. Wir sollen Mitleid haben und denen in Not helfen. Aber wir müssen uns von der Vorstellung befreien, dass es Gott in dieser Welt um unser leibliches und soziales Wohl geht.

    • Hallo Robert,
      danke dass du dir die Zeit genommen hast mir diesen Kommentar zu schreiben. Ich freue mich zu sehen, dass wir in diesem Punkt die gleiche Ausrichtung haben.
      Ja, unser leibliches Wohl kann nicht Gottes oberstes Ziel sein für dieses Leben hier, auch wenn ich das immer wieder höre.

  4. Ich bin völlig deiner Meinung! Und das hat nichts zu tun mit Schicksalsergebenheit; wir haben es ja mit einem Vater zu tun, der hilft, heilt, sich kümmert…UND erzieht und reinigt. Und wer mit Gott durch Leid gegangen ist, der weiß auch, dass es so funktioniert. Dabei verherrlichen wir nicht das Leiden an sich – das wäre krankhaft; aber wir ordnen uns unter, wenn Gott mehrmals „Nein“ gesagt hat, weil wir ihm vertrauen. Und letztlich finden das Wohl des Menschen und die allgemeinen Ziele Gottes (wenn man Wohl nicht nur im Sinn von Gesundheit und Reichtum versteht) immer zu einer wunderbaren Kongruenz.
    Ich würde vielleicht noch einen 6. Punkt hinzufügen: Leiden hält uns realistisch und sehnsüchtig nach der Vollendung. Das „Seufzen“ der Kinder Gottes (Römer 8,23) hilft uns, unser Herz nicht im Vergänglichen zu verlieren, sondern auf das Unvergängliche zu warten.

    • Hallo Ruth,
      ich bin beeindruckt wie treffend du meinen Artikel durch deine Worte bestätigst. Besonders dein Satz: Dabei verherrlichen wir nicht das Leiden an sich . das wäre krankhaft, aber wir ordnen uns unter, wenn Gott mehrmals „Nein“ gesagt hat, weil wir ihm vertrauen.
      Ich glaube manche würden mir den Vorwurf machen, ich verherrliche das Leiden an sich, weil ich das Leid angenommen habe und es nicht von mir weise. Aber du sagst es schön.
      Ja, es gibt noch weitere Gründe für Gott. Danke, dass du noch einen dazufügst.

  5. Daniel says:

    Ach ja, Römer 8,28. Eine gute Übersetzung ist: „Wir wissen aber, dass Gott denen die ihn lieben, alles zum Guten wirkt, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.“

    Oft wird mit diesem Vers so argumentiert:“Gott hat das Leid zugelassen, damit du was lernst / lernen kannst. Das Leid ist zu deinem Besten.“ Dabei geht es in diesem Vers doch darum, das Gott der handelnde ist und den Menschen ans Ziel führt, dass er in das Leid positiv hineinwirkt und tröstet und mitunter noch etwas Gutes daraus macht. „Das Gute / das Beste“ war nach jüdischer Redeweise „Das Heil“. Gott kann also in deinem Leid bewirken, das du wieder Heil wirst.“

  6. Suri says:

    Mir gibt dieser Bibelvers sehr viel Hoffnung. Seit fast 4 Jahren leide ich an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Ich spüre immer wieder Schmerzen und ich glaube daran, dass Gott in Jesus Christus zu mir spricht: Ich bin bei dir und verlasse dich nicht. Ich erwarte meine körperliche Heilung, doch ich glaube auch das Jesus tiefer blickt und mich von innen erneuern möchte. Dabei sind die Schmerzen oder das Leid bestimmt nicht von Gott gewollt oder geschickt worden. Vielmehr glaibe ich, dass dies schon in mir gewesen sein könnte und Jesus heilt dadurch. Manchmal denke ich auch, dass ich einfach nicht seinen Weg für mich erkenne.. woran das liegt, kann ich nicht erkennen, denn ich stehe im Kontakt mit Jesus. Ich denke, dass wenn wir durch die Wüste des Leids gegangen sind, so wie das Volk Israel damals beim Auszug durch Ägpten und in das versprochene Land eintreten, könnte dieser Schmerz, den wir erfuhren, wie vergessen sein. Ja, ich glaube auch, dass durch Leid der Christen, Jesu Name großwerden soll. Deshalb sollen wir uns weniger eigener Stärke rühmen, sondern, dass wir zu Jesus Christus gehören dürfen.

  7. Robert says:

    Die Abhängigkeit Gottes ist für uns Christen wichtig.
    Liegt es nicht in unsere Natur, dass der Mensch immer unabhängig sein will?
    Ist das beste Beispiel momentan nicht in Ukranie?

    Ist Leid nicht einen neue Herausforderung von Gott?

  8. Maja says:

    Es fällt mir nicht immer leicht, Leid oder Schwierigkeiten anzunehmen – so anzunehmen, dass ich nicht selbst etwas dagegen unternehmen möchte. Wozu ich sehr neige. Doch eines kann ich sagen (nur für mich selbst natürlich und rückblickend): ohne das enorme Leid das ich hinter mir habe hätte ich nicht zu Jesus Christus gefunden. Gott, ja, immer schon, so irgendwie – aber Christus? Alleine dafür bin ich Gott für alles erlittene Leid von Herzen dankbar. Und ich kann bezeugen: Er trug mich, gab mir Kraft zu gehen, als ich nicht mehr gehen konnte – im wahrsten Sinne des Wortes. Er ließ mich nie alleine. Er ist ein Gott der Wunder tut, auch heute noch. Gelobt sei Er!

    • Hallo Maja, danke für deine treffenden Worte. Es freut mich, dass du Gott nicht im Leid verflucht hast, sondern dass erlebt hast, wie er dich trägt. Ich wünsche dir so, dass du alles annehmen kannst, was Gott für dich vorgesehen hat. Das Gute und das Schlechte. In diesem Sinne sind wir Leidensgenossen und ich grüße dich herzlich.

      • Maja says:

        Hallo Danny, danke für Deine guten Wünsche und den herzlichen Gruß. Es ist mir nicht eine Nanosekunde lang eingefallen Gott zu fluchen, oder ihm auch nur Vorwürfe zu machen. Im Nachhinein, Jahre später, kann ich sagen dass ich selbst Schuld daran war. Ungehorsam. Heute ist mir Gehorsam wichtiger; selbst wenn ich in meinem Umfeld auf Unverständnis stoße. In Seiner großen Güte und Gnade war aber genau dies meine Errettung. Ich befand mich auf einem Irrweg, einem Weg in den Abgrund, ohne es zu wissen. Sei herzlich gegrüßt.

  9. Max Wichmann says:

    Ja das hat auch Paulus erfahren diese Lektion dass er ans Ende kam und dachte es gäbe keine Rettung mehr, aber es ging ja um Vertrauen zu seinem Gott. 2. Kor. 1, 9 Ja und so wie wir leiden, so erfahren wir auch den Trost Christi! Wenn wir uns völlig unserem Herrn ergeben und uns unter die gewaltige Hand Gottes beugen, dann ist Sein Joch wirklich sanft und Seine Last leicht. Gott legt uns eine Last auf, aber Er trägt sie auch durch uns, wenn wir Ihm vertrauen. Alle was wertvoll ist, das ist selten, so wie zB. die blaue Mauritius. Alles was wertvoll ist geht auch einen Prozess durch so wie das Gold geläutert wird oder wie der Diamant der nur Kohlenstaub ist unter größtem Druck und Pressung seinen wahren Wert erhält. Dann wird er noch geschliffen. Die Oliven werden gepresst und das Korn gemahlen um ein wertvolles Endprodukt zu erhalten! Jesus lernte ja sogar an dem, was Er litt Gehorsam und Er wurde durch Leiden vollkommen gemacht! Das Kreuz wird abgelehnt von den meisten und höchstens noch als ein Schmuckstück benutzt. Aber nur das Kreuz bringt das wahre Leben das Leben aus dem Blut des Lammes, welches unsere Sünde nicht nur bedeckt wie früher das Blut von Opfertieren, sondern völlig auslöscht! Ich bin so froh darüber! Das Kreuz bringt gerade auch unseren alten Menschen unter Adam in den Tod damit wir durch Gottes Geist überhaupt erst das Leben Jesu Christi in uns erfahren können. Christus ist unser Leben und sterben unser Gewinn! Alles dient denen zum Guten mit, die Gott lieben, die nach Gottes Vorsatz berufen wurden. Rö. 8, 28 So können wir dann auch unserem Gott allezeit für alles danken, so wie es Gott von uns will und das hat nichts mit Gesetzen zu tun, sondern das geschieht alles aus Gottes Liebe heraus! Er liebte uns zuerst und darum lieben wir Ihn! Seit dem ich zu Jesus Christus kommen durfte, erfahre ich viel Leid, aber gerade das hat mich meinem herrlichen Jesus nahe gebracht. Die Gemeinschaft gerade im Leiden mit Ihm, Seine Nähe, Sein Trost zu erfahren ist für mich wahrer Reichtum. So wie es Paulus auch sgt dass wir diesen Schatz in irdenen Gefäßen haben auf dass die überschwängliche Kraft sei Gottes und nicht von uns! Gottes Kraft wird ja gerade in unserer Schwachheit sichtbar. Was nichts ist vor der Welt, das hat Gott erwählt! Wenn das Weizenkorn nicht stirbt, dann bringt es keine Frucht! So wichtig ist es in allen Lagen Nöten usw. in Christus in Seinem Wort und Geist zu bleiben und das geht nur, wenn wir alle Gedanken, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erheben, unter den Gehorsam Jesu Christi gefangen nehmen! Das Wort Gottes ist eine feste Burg und der Gerechte läuft dahin und ist in Sicherheit! Heute liebe ich die Bibel, Gottes Wort! Nur darin können wir uns vollkommen geborgen wissen, wenn wir so glauben wie die Schrift sagt. Jesus sprach in Markus 7 gegen die Satzungen und Menschenlehren und Paulus warnt vor einem falschen Evangelium. Leider hört man heute so viel von diesem falschen Wohlfühljugendanlockeinkassierevangelium, was mit der Wahrheit von Gottes Wort nichts zu tun hat! Immer neue Methoden, Tricks usw. Jesus sagt ganz klar dass Er der Weinstock ist und wir die Reben und dass wir ohne Ihn nichts tun können! Was wir Christen erfahren müssen ist große Hilflosigkeit und Armut im Geiste, Verlangen nach einem Wandel zur Ehre Gottes! Und dann aus Christus das wahre Leben und volle Genüge genießen zu Gottes Ehre! Phil 2 sagt dass wir so gesinnt sein sollen wie Jesus. Aber wir legen uns die Bibel für uns zurecht bis sie uns passt. Damals bevor ich zu Jesus kam, war ich in einem sehr schlimmen Leben und ich war ein Spötter und dann kriminell Drogen und vieles schlimmes mehr. Mir konnte keiner mit Gott kommen. Aber als Jesus mir als mein Retter und Erlöser begegnete, da wusste ich dass ich ein verfluchter verlorener Sünder war und ich durfte umkehren und wahren Frieden und echte Freude finden durch Gottes unverdiente Gnade! Heute sage ich, Wohin soll ich denn sonst gehen, Alleine Du hast die Worte des Ewigen Lebens! Ich freue mich auf Sein Kommen in den Wolken und hoffe dass bevor die schrecklichen Gerichte über diese Erde hereinbrechen noch so viel wie möglich Menschen gerettet werden aus der Finsternis zu dem wunderbaren Licht Jesu Christi! Dass sie sich nicht von einer falschen Weltvereinigung fangen lassen sondern daran denken wie Jesus über den Leib Christi spricht, Fürchte dich nicht du kleine Herde, denn es hat meinem Vater wohl gefallen dir das Reich zu geben. Die Sanftmütigen werden das Erdreich besitzen. In dieser Zeit ist das Reich Gottes ja in unseren Herzen. Da soll Jesus sitzen, Gottes Geist zur Ehre Gottes! Ich wollte das alles gar nicht schreiben, Ich bin einfach froh, dass es diese Gnade dieses wunderbare Evangelium gibt! Diese Wiedergeburt, wo wirklich alles neu wird in einem gesunden Wachstum zur Mannesreife Christi in den Kindern Gottes, dass sie nicht nur bei der Milch bleiben, sondern so wie es die Bibel sagt zur Vollkommenheit in und durch Christus gelangen und dazu gehört der schmale Weg mit Leid mit Kreuz mit Trübsal, aber unser Gott wird uns nie verlassen noch versäumen und Er ist und bleibt treu! Gottes Segen wünsche ich Euch, Max