9 Wahrheiten über Gottes Liebe, die du wissen solltest

Weißt du eigentlich dass Gott dich liebt? Weißt du, dass dies die großartigste Wahrheit überhaupt ist? medium_3372433777

Leider wissen die meisten Christen nicht, was das bedeutet. Vielleicht gehörst du zu denen.

Meine Frage von oben würdest du mit „Ja“ beantworten. Aber wenn ich nachfrage, was diese Liebe für dich bedeutet, fällt dir nicht mehr viel ein.

Dabei gibt es so viele wichtige Dinge, die du wissen solltest, wenn du an Gottes Liebe denkst. Ich habe hier neun sehr wichtige Wahrheiten zusammengefasst.

1. Gott liebt dich bedingungslos.

Von allen Wahrheiten, ist dies die Kostbarste. Nichts in dir hat Gott veranlasst, dich zu lieben. Er hat dir seine Liebe einfach so geschenkt. Du musstest dafür nichts leisten. In dieser Welt beruht Liebe meistens auf Gegenseitigkeit.

Die Liebe, die Gott auszeichnet, man nennt sie Agape, ist anders. Gott gibt sie dir, ohne etwas zu erwarten.

2. Er liebt dich, wie ein Vater sein Kind.

Die Fürsorge eines irdischen Vaters für seine Kinder nimmt Jesus zum Vorbild, um auf die viel größere Liebe des Vaters im Himmel zu verweisen.

Er sagt: Wenn schon wir „böse“ Väter für unsere Kinder sorgen, wieviel mehr tut dies dann unser Vater im Himmel. Gott möchte dein Vater sein und dir all seine Liebe schenken.

3. Er hat seinen eigenen Sohn als Zeichen seiner Liebe gegeben.

Gottes Liebe für dich wurde sichtbar, als er seinen eigenen Sohn gab, der für deine Schuld gestorben ist.(vgl. Röm 5,8) Du warst eigentlich ein Feind Gottes, aber Gott gab seinen Sohn für dich, um Frieden mit dir zu schließen.

Seit einem Jahr habe ich einen Sohn und kann seitdem ein wenig mehr nachempfinden, wie viel es den Vater gekostet hat, mich zu lieben.

4. Du kannst dir diese Liebe nicht verdienen.

Vielleicht hast du verstanden, dass Gott dich einfach mit seiner Liebe beschenkt hat. Aber seitdem du ein Kind Gottes bist, versuchst du dennoch Gottes Liebe zu verdienen.

Du meinst, wenn du einen guten Tag hast, ist Gott beeindruckt von dir und liebt dich noch mehr. Du denkst, wenn du einen schlechten Tag hattest, liebt Gott dich weniger.

Das ist falsch: Gott liebt dich immer gleich, egal was du leistest oder wie oft du versagst.

5. Gott liebt nicht jeden, so wie er dich liebt.

Ja, es stimmt, dass Gott die ganze Welt liebt. Aber dies tut er auf andere Weise, wie er dich liebt. Du bist etwas besonderes für ihn. Immerhin hat er sein Kostbarstes, seinen Sohn, für dich gegeben.

Dadurch darfst du wissen, dass seine Liebe für dich alles bedeutet. Gott hat dich zu einem neuen Leben erweckt, indem er dir den Glauben schenkte und dir den Heiligen Geist gab. Dies tut er nicht für alle Menschen.

6. Du kannst andere lieben, weil Gott dich liebt.

Gottes Liebe soll durch dich auch anderen Menschen zuteil werden. Du bist sogar dazu aufgefordert andere zu lieben. Das kannst du tun, weil Gott dich liebt.

Das ist die einfache Gleichung, die Johannes in seinem Brief aufstellt. Weil Gott uns liebt, sind wir befähigt und beauftragt andere zu lieben.

7. Wenn du nicht liebst, hast du Gottes Liebe nicht verstanden.

Leider ist es so, dass viele Christen wenig Liebe für andere übrig haben. Vielleicht fehlt es auch dir manchmal an der notwendigen Liebe.

Dann liegt es daran, dass du noch nicht begriffen hast, wie sehr Gott dich liebt.

8. Du wirst diese Liebe nie vollständig begreifen.

Gottes Liebe zu dir ist viel zu groß. In dem Lied „The Love of God“ heißt es: „Wäre der Ozean ein Tintenfass und wollten wir mit dieser Tinte von der Liebe Gottes schreiben, würden wir den Ozean trocken legen und hätten immer noch zu wenig Tinte.“

Du wirst die Ewigkeit lang über diese Liebe nachdenken und du wirst niemals an ein Ende kommen.

9. Du kannst in deinem Verständnis der Liebe wachsen.

Du wirst zwar die Liebe nie wirklich begreifen und dennoch gibt es so viel zu entdecken. Deine Erkenntnis kann mehr und mehr zunehmen. Paulus betet in Epheser 3 genau dafür, wenn er schreibt: „Ja, ´ich bete darum,` dass ihr seine Liebe versteht, die doch weit über alles Verstehen hinausreicht.“

Mein Rat an dich:

  • Danke Gott immer wieder für seine Liebe. Wenn du ihm auch nichts zurückgeben brauchst, so bist du ihm das schuldig. Sei dankbar und bring dies zum Ausdruck. Danke ihm allgemein für seine Liebe, seine Versorgung, aber vor allem für Jesus Christus, seinen Sohn und das was, er für dich getan hat.
  • Bete um ein tieferes Verständnis. Nimm das Gebet aus Epheser 3,14-21 und bete so wie Paulus um eine tiefere Erkenntnis dieser Liebe. Gott möchte dich in tiefere Erkenntnis führen. Bitte ihn, dies zu tun.
  • Bemühe dich, anderen diese Liebe weiterzugeben. Tue dies mit Gottes Hilfe. Bitte ihn, dass er dir Möglichkeiten und Wege zeigt, diese anderen weiterzugeben.

Frage: Was denkst du über Gottes Liebe? Gibt es Aspekte die dir noch wichtig sind? Ich würde mich freuen von dir zu hören, welche Gedanken dir bei diesem Thema einfallen.

Comments

  1. Osiris says:

    Die Aussage dieser Webside ist falsch,
    sie kommt nicht von Gott, sondern vom Satan.
    Denn es gibt keine bedingungslose Liebe, das sollte allgemein bekannt sein,
    denn gerade die Liebe ist das höchste Gut auf der Welt, für das man am
    meisten kämpfen und das man sich am meisten verdienen muss.
    Irdisches Gut und Geld kann man, sofern man Glück hat, eventuell
    geschenkt bekommen, aber für die Liebe muss man, gerade bei Gott,
    etwas tun!

  2. Meine Antwort auf Ihre Frage:

    Ich denke über die Liebe Gottes, dass diese nichts weiter als eine reichlich naive Wunschprojektion ist. Zudem eine gezielte Umbiegung der biblischen Gesamtaussage, wie sie in Mk16,16 zusammengefasst zu finden ist. Um das Bild eines liebenden Gottes zu erhalten, das man sich so sehr wünscht.

    Weitere Überlegungen zu diesem Artikel gibts hier:
    https://www.awq.de/2017/01/danny-froese-9-wahrheiten/

    • Hanusch says:

      Hallo Marc, du nimmst Verse aus dem Alten Testament, reißt sie aus dem Kontext um Sie gegen Gott zu verwenden, von dem du behauptest, er würde gar nicht existieren.

      Du sagst Gott ist ein frei definierbarer Begriff und eine Wunschvorstellung. Hast du Dich schon mal mit Außerbiblische Belege für die Existenz Jesu bzw. Gottes beschäftigt ?

      Du schreibst auf deine Seite: „Ich gehe bis zum Beweis des Gegenteils mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon aus, dass es keine Götter gibt“

      In diesem Satz ist nur eines richtig und zwar dass es keine Götter gibt sondern nur einen Gott, den Schöpfer.

      Beschäftige Dich bitte sehr gründlich mit der Evolutionstheorie, du wirst (wie ich auch) zu dem entschluss kommen dass einen Schöpfer geben muss.

      hier ein Denkanstoß:

      Die DNS ist die Grundvoraussetzung für das Leben und beschreibt die Zuordnung von Aminosäuren zu den Basentriplets. Diese Zuordnung ist, wie wir noch weiter unten sehen werden, hochgradig optimiert. Eine Information, die Zehntausende von chemischen Buchstaben genau in die Reihenfolge bringt, die für unser Leben notwendig ist.

      Der Zufall, als Ursache der Entstehung der DNS, fällt hierfür als Erklärung aus. Warum?

      Nehmen wir an, wir hätten 5 Karten, auf denen die Ziffern 1 bis 5 stehen. Wer diese fünf Karten nun durch Zufall in die richtige numerische Reihenfolge bringen möchte, hat dazu schon 120 Möglichkeiten (5 Fakultät). Statistisch gesehen erhalten wir also innerhalb von 120 Versuchen einmal die richtige Lösung. Wie sieht es aber bei 10 Karten aus? Dann haben wir nämlich schon 3.628.800 Möglichkeiten. Und bei 25 Karten?

      Angenommen, wir würden es schaffen, jede Sekunde unseres Lebens die 25 Karten immer in einer anderen Reihenfolge zu legen, dann würden wir insgesamt mehr als 491 Billarden Jahre benötigen, um – natürlich wieder rein statistisch gesehen – einmal die richtige Reihenfolge zu erhalten.

      Wenn man nun versuchen wollte, nur 50 Ziffern durch Zufall in eine vorgegebene Reihenfolge zu bringen und man hätte dafür eine Milliarde Menschen auf jeweils eine Milliarde vorhandener Erden zur Verfügung, so würden Hunderte von Millionen Jahren nicht ausreichen, um auch nur einmal die richtige Reihenfolge zu bekommen.

      Die DNS beinhaltet aber sehr viel mehr als nur 50 Informationseinheiten. Kann dies durch Zufall entstehen? Nun, man kann daran glauben. Aber benötigt man dazu nicht einen enorm großen Glauben? Einen Glauben, der sehr viel größer ist als der Glaube an einen Schöpfer?

      Hinweis: Die DNS hat die höchste Informationsdichte, die wir uns vorstellen können. Würde ein Volumen mit der Größe eines Stecknadelkopfes aus DNS bestehen und würden wir die darin enthaltenen Informationen in Taschenbücher schreiben, so wäre der Stapel der Bücher 500 mal größer als die Entfernung der Erde zum Mond.

      • „Hast du Dich schon mal mit Außerbiblische Belege für die Existenz Jesu bzw. Gottes beschäftigt ?“

        – ja, natürlich. Der historisch möglicherweise belegbare Mensch Jesus war, sollte er gelebt haben, genauso ein Angehöriger der Trockennasenaffenart Homo sapiens (und kein Gottessohn mit Superkräften).

        Außerbiblische Gottesbeweise, die man als Beweis gelten lassen könnte, gibt es nicht. Gäbe es sie, müsste ja niemand mehr an ihn glauben.

        „In diesem Satz ist nur eines richtig und zwar dass es keine Götter gibt sondern nur einen Gott, den Schöpfer.“

        – Wer eine solche Behauptung aufstellt gibt vor, etwas zu wissen, was er nicht wissen kann. Sie ist somit hinfällig. Menschen haben sich schon tausende Götter ausgedacht, darunter auch viele angebliche Monogötter.

        „Beschäftige Dich bitte sehr gründlich mit der Evolutionstheorie, du wirst (wie ich auch) zu dem entschluss kommen dass einen Schöpfer geben muss. “

        – Das ist ja fast schon wieder lustig. Ich antworte dasselbe, allerdings mit einem „k“ vor dem „einen.“

        „Der Zufall, als Ursache der Entstehung der DNS, fällt hierfür als Erklärung aus. Warum?“

        – Dieser Satz zeigt, dass der Schreiber ganz offensichtlich die evolutionären Abläufe noch nicht mal ansatzweise verstanden hat. Stichworte: Determinismus, Selektion, Mutation, Anpassung und seeeehr lange Zeiträume.

        Daran muss man nicht mal glauben, weil man es wissen kann.

  3. Michel says:

    Was ist es dann, wenn ich einem alten Freund, der sich über Jahre nicht bei mir meldet oder mal auf mich zukommt, immer wieder meine Treue zeige. Oder einer der mich versetzt, immer wieder zur Seite stehe. Oder wenn ich mitleid mit fremden empfinde. Oder wenn ich vergeben kann, was auch immer mir angetan wird. Ist das keine bedingungslose Liebe? Zudem Gott mich lehrt und zeigt diese jene Ereignisse nachzuvollziehen und vielleicht auch Erkenntnis aus anderer Perspektive zu bekommen. Ist das nicht auch bedingungslose Liebe? Denn er macht zwar deutlich, dass wir nach ihm streben und so leben sollen, aber er überlässt dennoch jedem seinen freien willen. Ist nicht auch bedingslose Liebe?

    Wie soll denn eurer Meinung nach die Erde geheilt werden bzw. die Menscheit ohne diese bedingungslose Liebe?

    Ich sage diese Liebe gibt es und wir haben diese Liebe von Gott bitter nötig.

    Danket dem Heil’gen für diese Einsicht

    • „Wie soll denn eurer Meinung nach die Erde geheilt werden bzw. die Menscheit ohne diese bedingungslose Liebe?“

      – Der Planet Erde muss nicht geheilt werden, die wird auch nach dem kurzen menschlichen Intermezzo weiterexistieren.

      – Wenn es der Menschheit ein Anliegen ist, die Erde noch eine Weile als einen geeigneten Lebensraum für Lebewesen zu erhalten, wo Menschen in freien und offenen Gesellschaften und mit Rücksicht auf die Umwelt leben, dann sind sie selbst gefordert, diese Gesellschaft zu gestalten.

      Die Zeit, in der man sich auf die Unterstützung (oder Verschonung) durch Berge-Wetter-Wüsten-Kriegsgötter verlassen hatte, ist schon längst vorbei. Der Mensch hat es selbst in der Hand. Eine sehr große Verantwortung, aber auch sehr große Chancen!

      Die Hoffnung lautet deshalb Mensch und nicht Gott/Götter.