Die tragischen Kosten der Nicht-Nachfolge

Viele lehnen die konsequente Nachfolge Jesu ab, weil sie nicht bereit sind, die Kosten zu zahlen. Dabei wird es uns am Ende viel mehr kosten, dass wir Jesus nicht nachgefolgt sind.

David Platt, einem jungen Pastor aus Amerika, liegt es so sehr auf dem Herzen, dass die Christen ein Leben von echter und radikaler Hingabe an Jesus leben. Auf einer Veranstaltung diese Jahr hielt er eine herausfordernde Predigt.

Der viel höhere Preis

Er sagt: „… die Kosten der Jüngerschaft sind groß. Wenn wir zur seiner Ehre radikalen Verzicht üben, treu an seiner Person festhalten, und im dringenden Gehorsam in seinem Dienst stehen, dann ist das teuer. Es könnte uns, oder den Menschen, die wir leiten, unser Leben kosten.

Aber ich sage euch, dass die Kosten Jesus nicht nachzufolgen weit, weit höher sind.

So viele Christen bezahlen am Ende den Preis

Die Kosten der Nicht-Nachfolge sind für unzählige Menschen sehr hoch. Es sind Menschen, die bequem in den Gemeinden sitzen, unter dem Banner des Christentums, ohne je die Kosten der Nachfolge Christ berechnet zu haben – viele von ihnen sind für immer betrogen.

Die Kosten sind hoch für alle, die sich zufrieden geben, mit einer lässigen Verbindung zu Jesus, wobei sie die Fülle und Erfüllung und Freude verpassen, die Jesus für sie vorgesehen hat. Die Kosten sind hoch, die einhergehen mit dem monotonen, routinierten Christentum. Lebt nicht solch ein Leben. Wir vergeuden sonst unser Leben.

Die Gemeinde muss zahlen

Die Kosten werden hoch sein für uns und die Gemeinde… Und die Kosten des Namenschristentum werden hoch sein für diejenigen, die in dieser Welt verloren gehen.

Für die Menschen in unseren Gemeinden, unseren Städte, und für die Volksgruppen, die ohne das Evangelium bleiben, weil wir damit zufrieden waren, dass wir nicht Jünger unter allen Völkern gemacht haben.

In unseren lässigen Ansatz des Christentum lassen wir sie allein auf einer Straße, die sie zu einer ewigen Hölle führt. Die Folgen dieses lässigen kulturellen Christentums sind tragisch – unendlich tragisch …

Lasst uns ihm folgen mit der Hingabe zu seiner Ehre, mit der Abhängigkeit von seiner Gnade, mit dem Festhalten an seiner Person und mit dem dringenden Gehorsam gegenüber seine Mission.“

Comments

  1. Nato says:

    Vor einigen Jahren habe ich Deutschland den Rücken gekehrt und habe eine Gemeinde im Ausland in Europa mit aufgebaut. War toll zu sehen, wie viele Menschen zu Gott gefunden haben. Wir haben Menschen auf den Straßen zu Gottesdiensten eingeladen, mit Ihnen die Bibel studiert und viele im Glauben begleitet. Ich persönlich bin selbst sehr in meinem Glauben und Gottvertrauen gewachsen. Ich brannte für Gott, war Anfang 20 und habe mein Herzblut in die Mission gesteckt. Nach einigen Jahren war ich ausgebrannt. Habe mein Studium nicht beenden können und bin wieder nach Deutschland zurück gekehrt und musste wieder bei 0 anfangen. Mit der finanziellen Hilfe meiner Eltern kam ich wieder auf die Beine. Als ich nicht mehr so viel Zeit in die Mission stecken konnte, wurde ich der Gemeinde verwiesen mit den Worten: Bist nicht mehr fruchtbar also kannst Du wieder gehen. Das musste ich mir ausgerechnet von Leuten anhören, die in Deutschland ihr bequemes Leben hatten und nie auf Mission waren. Der Pastor ist jung und ich muss zugeben, dass ich wütend werde, wenn ich ausgerechnet von jemandem im reichen Amerika höre, dass die wenigsten radikale Nachfolge üben. Das ist einfach nicht wahr. Und diese Angstmacherei mit der Hölle wird niemanden zur Nachfolge motivieren. Nachfolge ist eine Folge davon, wenn wir Jesus innig lieben. Dann möchten wir auch anderen Menschen von Gott erzählen und werden es auch tun oder ihnen mit unseren Taten die Liebe Gottes näher bringen.